Gruppen für Menschen mit Demenz

Welche Gruppen gibt es?

Was passiert in den Gruppentreffen?

Wo finde ich eine Gruppe?

„Früher dachte ich, ich bin der Einzige, dem es so geht.“ sagen Teilnehmer aus Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen.

Der Austausch mit anderen Betroffenen hilft, besser mit der Krankheit umzugehen.

Welche Gruppen gibt es?

Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz heißen:

  • Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz
  • Unterstützte Selbsthilfegruppe  
  • Gesprächskreis für Menschen mit Demenz
  • Aktiv-Gruppen z. B. Wandergruppen

Spezielle Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz werden in immer mehr Regionen aufgebaut. 

Außerdem gibt es Betreuungsgruppen, an denen auch Menschen mit fortgeschrittener Demenz teilnehmen können.

 

Was passiert in den Gruppentreffen?

Selbsthilfegruppen oder Unterstützte Selbsthilfegruppen haben einen Anleiter oder eine Anleiterin.

Der Anleiter übernimmt die Organisation der Treffen. Die Teilnehmer der Gruppe bestimmen die Themen, über die sie sprechen wollen oder zu denen ein Referent eingeladen werden soll. 

Gesprächskreise sind zeitlich begrenzte Kurse, in denen vorgegebene Themen besprochen werden.

Die Teilnehmer erhalten Informationen zu

  • den Grundlagen der Diagnosestellung
  • Therapieformen wie Ergotherapie und Logopädie
  • Gedächtnistraining
  • Unterstützung im Alltag
  • Umgang mit persönlichen Situationen in Familie und Nachbarschaft

Aktivgruppen für Menschen mit Demenz richten sich entweder nur an die Betroffenen oder an Betroffene und Angehörige. Es gibt Wandergruppen, Kulturgruppen und Gruppen mit einem gemischten Angebot.

In allen Gruppen gibt es die Möglichkeit, zunächst einmal auf Probe an einem Treffen teilzunehmen.

Wie erfahre ich, ob es in meiner Nähe Gruppen gibt?

Informationen darüber, welche Gruppen es gibt erhalten Sie:

  • In Ihrem Sozialamt oder Bürgerbüro
  • Bei Ihrem Neurologen oder in der Gedächtnisambulanz
  • Bei der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. unter der Tel.-Nr.: 0351 / 81 08 51 23
  • Am Beratungstelefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter der Tel.-Nr.: 030 / 2 59 37 95 14

Worauf sollte ich achten?

Fragen Sie sich:

  • Ist der Ort an dem die Treffen stattfinden für mich gut erreichbar?
  • Brauche ich eine Begleitung für den Weg?
  • Brauche ich jemanden, der mich vor den Treffen an den Termin erinnert?

Sicher sind Familienangehörige oder ehrenamtliche Helfer gern bereit, Sie zu unterstützen.

Verena, 73 Jahre

In der Gruppe respektiert jeder jeden. Und ich kann meine Probleme ansprechen. Es wird aber auch viel gelacht.

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